„Mehr Bio für morgen“ – VIVASPHERA gewinnt Förderpreis

Auf dem traditionellen Ausstellerabend der BioSüd in Augsburg wurde 2017 erstmals der Förderpreis „Mehr Bio für morgen“ verliehen. Einer der ersten beiden Preisträger ist, gemeinsam mit der BioBoden e.G., die VIVASPHERA GmbH. 25 Unternehmen und Projekte hatten sich für die Auszeichnung beworben, vier davon wurden im Rahmen der Preisverleihung als Nominierte vorgestellt.

In Ihrer Begründung für die Entscheidung der Jury zugunsten von VIVASPHERA hob Laudatorin Annette Sabersky, freie Journalistin und Bio-Food-Testerin, das Prinzip der „belegbaren Biodiversität“ als zukunftsweisendes Alleinstellungsmerkmal von VIVASPHERA hervor. „Das Besondere daran ist, dass der Anbau und die Erzeugung nachweisbar die Artenvielfalt in den Regionen der Biosphärenreservate fördern“, so Sabersky. Darüber hinaus stellte sie die Hochwertigkeit der Produkte sowie des gesamten Designs der neuen Marke heraus.

Der Förderpreis „Mehr Bio für morgen“ wird zukünftig einmal jährlich auf einer der vier BioMessen an ein bis zwei Preisträger verliehen. Eine Jury aus Bio-Experten wählt die Preisträger unter den eingereichten Bewerbungen aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger erhalten diese in Form von Sachleistungen wie Messeauftritten, Werbeunterstützung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit etc. Die BioMessen entscheiden nach dem von der Jury ermittelten Bedarf der Preisträger, in welcher Form das Preisgeld zur Verfügung gestellt wird. Die beiden Gewinner im Jahr 2017 teilen sich das Preisgeld.

Mit dem Förderpreis unterstützen die BioMessen ab 2017 Unternehmen, Initiativen, Vereine, Institutionen, Einzelpersonen oder Projekte, die sich aktiv für mehr Bio und den ökologischen Landbau engagieren. „Wir wollen ausgewählte Akteure nicht nur einfach auszeichnen, sondern sie dabei unterstützen sich weiterzuentwickeln, sich zu vernetzen und optimal zu positionieren.“, so BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe.

Von | 2017-11-07T13:16:33+00:00 Sonntag, 01.10.2017|VIVA-News|

Über den Autor:

Ulfert Saathoff
Ulfert Saathoff (M. Sc.), Naturschutz/Monitoring